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Ratgeber: Wie funktioniert ein Glasbruchmelder für Alarmanlagen?

Glasbruchmelder für Funk-Alarmanlage Olympia Protect Serie

Glasbruchmelder für Funk-Alarmanlage Olympia Protect Serie (Bild: olympia-vertrieb.de)

Ein Glasbruchmelder meldet den Bruch einer Fensterscheibe um vor Einbrüchen zu schützen. Es wird zwischen passiven (passiver & akustischer Glasbruchmelder) und aktiven Glasbruchmeldern unterschieden. Ein Glasbruchmelder ist die perfekte Ergänzung zu Tür- und Fenstersensoren für Alarmanlagen.

Wie funktioniert ein Glasbruchmelder?

Ein Glasbruchmelder registriert mittels Sensor Glasbruchschwingungen und meldet diese entweder mittels eingebauter Sirene oder per Funk an eine Alarmanlage. Eine weitere Variante ist eine akustische Erfassung eines Glasbruchs. Die Klirrgeräusche von Glas sind vordefiniert und werden von dem Sensor erkennt. Einer dritte Variante funktioniert mittels Ultraschall und erkennt sogar Beschädigungen durch Glasschneider.

Welche Varianten von Glasbruchmelder werden unterschieden?

passiver Glasbruchmelder

Ein passiver Glasbruchmelder überwacht eine Fensterfront von bis zu 2 m². Die passive Version reagiert mittels eines piezoelektrischer Sensor auf die typischen Glasbruchschwingungen (ca. 100 kHz),  welche bei der Zerstörung einer Scheibe entstehen. Der Melder wird sofort auf die Glasscheibe geklebt. Ein Fehlalarm durch Klopfen an die Glasscheibe ist ausgeschlossen. Passive Glasbruchmelder sind die einfachste Variante von Glasbruchmeldern.

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akustischer Glasbruchmelder

Bei der akustischen Glasbruchmelder-Version können sehr große Fensterfronten überwacht werden. Der Melder kann je nach Typ in einer Entfernung von bis zu 7 bis 10 Meter von der zu überwachenden Scheibe installiert werden. Dabei werden alle Scheiben innerhalb dieses Radius überwacht. Die Entfernung ist abhängig von verschieden Faktoren. Dazu zählt die Glasart und auch die Fensterumgebung mit Dekoration, Gardinen, Blumen usw.  Das Gerät reagiert auf Luftschall und das eingebaute Mikrofon erkennt die charakteristische Frequenzen, welche beim Bruch eines Glases entsteht.

Die akustische Version reagiert in zwei Stufen auf einen Gasbruch. Als erstes muss der eigentliche Glasbruch erfasst werden und dann der Aufschlagen der herunterfallenden Glasscherben. Nur nach diesen Kriterien meldet der Glasbruchmelder einen Alarm an die Alarmzentrale. Dadurch soll gewährleistet werden, dass kein Alarm durch die alltäglichen Klirrgeräusche ausgelöst wird. Diese Melder entsprechen der mittleren Sicherheitsvariante.

aktiver Glasbruchmelder

Leider ist es allerdings so, dass die von Glasschneidern hervorgerufenen Geräusche meist nicht erkannt werden. Der Profieinbrecher wird also einen Weg finden. Außer Sie setzen einen aktiven Glasbruchmelder ein, welcher per Ultraschall funktioniert. Dieser besteht aus einem Ultraschallsender und einem oder mehreren Empfängern welche auf dem Glas angebracht werden. Sollte die Scheibe beschädigt werden, so ändert sich das Übertragungsmedium zwischen den Meldern und dem Empfänger und der Alarm wird an eine Alarmzentrale gesendet. Diese Geräte entsprechen der höchsten Sicherheitsvariante.

Was sollte beim Kauf beachtet werden?

Die Glasbruchmelder zählen zu den effektiven Sicherheitseinrichtungen und dienen alleine schon durch Ihre sichtbare Anbringung eher abschreckend. Der Melder sollte zur entsprechenden Alarmanlage passen und wie auch die Alarmzentrale unabhängig vom Stromnetz funktionieren.

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Preislich liegen die Glas-Bruchmelder zwischen 10 und 100 Euro pro Stück. Bei der Wahl einer Alarmanlage sollten die Kosten für die Ausstattung von Alarmanlagen-Zubehör mit betrachtet werden. Eine Anlage mit vielen Sensoren und Meldern kann schon mehrere Hundert Euro verschlingen.

Wenn Sie eine preiswerte Lösung anstreben, können Sie auch eigenständige Glasbruchmelder am Markt finden. Diese Geräte haben einen eigenen Alarmton und sind wesentlich günstiger. Allerdings fehlt dann eine Verbindung zur Alarmzentrale und eine Meldung an einen definierten Empfänger.



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