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Ratgeber: Tür- und Fenstersensor für Alarmanlagen

Ratgeber Tür- und Fenstersensor für Alarmanlagen

Ratgeber Tür- und Fenstersensor für Alarmanlagen

Bei nahezu jedem Alarmanlagen Set sind Sensoren wie z.B. ein Tür- und Fenstersensor enthalten. Allerdings reichen diese Sets meist nicht aus, um das eigene Eigenheim mit der Alarmanlage zu sichern. Somit sind am Zubehör Markt weitere Melder und Sensoren im Angebot. Zu den am meist verwendeten Sensoren zählen Tür- und Fenstermelder, gefolgt von Bewegungsmeldern. Ein Türsensor oder ein Fenstersensor sind einfach und schnell zu installieren. Auch wenn Bewegungsmelder sehr bequem sind, sollten Sie dennoch des Fenster mit einen Fensterkontakt ausstatten und an jeder Außentüre einen Türkontakt anbringen. In unserem Ratgeber möchten wir Ihnen die Grundfunktionen vorstellen und Tipps zur Installation geben.

Grundfunktion eines Tür- und Fenstersensor für Alarmanlagen

Jede Tür oder jedes Fenster im Eigenheim ist ein potentieller Zugang für Einbrecher. Aus diesem Grund sollten alle Außentüren und alle Fenster mit einem so genannten Öffnungsmelder gesichert werden. Auch wenn wir hier immer von Tür- und Fensteröffnungsmeldern schreiben, es handelt es um nur einen Sensor, welcher für beide Fälle installiert werden kann.

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Der Öffnungsmelder besteht aus zwei Elementen. Eines der Elemente wird an den Rahmen der Tür oder des Fensters angebracht. Das andere Element kommt an die Türe oder an das Fenster. Der Tür-/Fenstersensor wird mit doppelseitigen Klebeband einfach an Tür bzw. Fensterrahmen geklebt. Das Klebeband ist im Lieferumfang enthalten. Meist ist es so, dass das Element am Fenster oder an der Türe einen Magneten beinhaltet. Der Sensor am Rahmen melden dann zuverlässig, wenn der Magnet den Kontakt zum Sender verliert.

In unserem Bild sehen Sie einen Fensterkontakt von unserem innogy Smarthome System. Der Sensor ist vergleichbar. Auf der linken Seiten sehen Sie den Magneten und auf der rechten Seite am Fensterrahmen befindet sich der Sensor.

Funk oder Kabel?

Die Öffnungsmelder sind in einer Funk- oder auch in einer Kabelversion je nach Modell zu bekommen. Wer gerade einen Neubau plant, der könnte sich eine kabelgebundene Version zulegen. Der Vorteil liegt daran, dass es keine Probleme mit Störungen des Frequenzbandes der Funk-Alarmanlage gibt.

Wer sein bestehendes Eigenheim mit einer Alarmanlage ausstatten möchte, kann sich ein Funk-Alarmsystem zulegen. Dabei ist die Frequenz sehr wichtig. Dazu haben wir einen Ratgeber „Welche Frequenz für Alarmanlagen ist sinnvoll?“ geschrieben, den Sie sich durchlesen sollten.

Kaufberatung Tür- / Fensterkontakte für Alarmanlagen

Es gibt bei den Tür- und Fenstersensoren unterschiedliche technische Ausstattungen. Bei den günstigen Anlagen kann der Sensor nur erkennen, wenn ein Fenster geöffnet oder geschlossen wird. Das bedeutet, dass der Öffnungsmelder wirklich nur den aktuell aufgetretenen Status an die Alarmzentrale weiterleitet. Der Vorteil liegt daran, dass die Haltbarkeit der Batterie erhöht wird.

Der Nachteil führt allerdings dazu, dass die Alarmzentrale keinen Fensterstatus übermittelt bekommt und nicht erkennen kann ob ein Fenster offen ist oder nicht. Das bedeutet, dass der Nutzer nicht merkt wenn ein Fenster im Haus offen ist und die Alarmanlage dann scharf gestellt wird. Somit wird nicht registriert, wenn ein Einbrecher durch das offene Fenster in Haus einsteigt. Vor einer Kaufentscheidung für eine Alarmanlage sollte genau dieses Sicherheitsrisiko bedacht werden. Es spricht nichts gegen den Kauf eines günstigen Alarmsystems, aber der Anwender sollte sorgfältig darauf achten, dass alle Fenster und Türen vor dem aktivieren der Alarmanlage geschlossen sind.

Die besseren Alarmsysteme nutzen den so genannten bidirektionaler Betrieb und bekommen dadurch den aktuellen Zustand eines Sensor in gewissen Zeitabständen mitgeteilt. Der klare Vorteil liegt darin, dass die Zentrale anzeigen kann, ob alle Fenster und Türen geschlossen sind. Die Anlagen geben auch einen Hinweis wenn ein Fenster noch offen sein sollte, bevor die Alarmanlage scharf gestellt wird. Damit ist sichergestellt, dass das Alarmsystem auch wirkungsvoll aktiviert ist.

Diese Art der Anlagen haben als Nachteil einen teureren Anschaffungspreis und die Batterie des Sensors könnte eine etwas kürzere Batterielaufzeit haben.

Unser Tipp: Legen Sie sich eine Anlage mit einem bidirektionalen Betrieb zu, welche den Fensterstatus anzeigt. Dies erhöht die Sicherheit.

Hinweis zum Batteriebetrieb eines Tür- und Fenstersensors für Alarmanlagen

Einen weiteren sehr wichtigen Hinweis bekommen Sie von uns zum Batteriebetrieb der Öffnungsmelder. Auch hier ist es absolut sinnvoll eine Anlage mit bidirektionalen Betrieb zu installieren. Denn die kostengünstigeren Anlagen melden auch keine leere Batterie in einem Sensor. Das bedeutet, dass auch hier ein erhöhtes Sicherheitsrisiko auftreten kann. Ein Betrieb mit Batterien bringt die Gefahr mit sich, dass die Batterien zu schwach sind und der Öffnungsmelder seinen Dienst versagt. Bei einer Anlage ohne bidirektionalen Betrieb müssen Sie selber die Batterien hin und wieder überprüfen, um eine einwandfreie Funktionstüchtigkeit zu gewährleisten.

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Unser Tipp zum Thema Batterien: Legen Sie sich eine Anlage mit Tür- und Fenstersensor mit bidirektionalen Betrieb zu, welche den Batteriestatus anzeigt. Dies erhöht die Sicherheit und den Komfort.

Fazit Tür- und Fenstersensor für Alarmsysteme

Wenn Sie bei der Anschaffung eines Alarmsystems die Grundlagen beachten, werden Sie auf jeden Fall wenig Probleme mit Ihrer Anlage haben. Unseren wichtigen Hinweis bezüglich bidirektionalen Betrieb haben wir Ihnen ausführlich mit Vor- und Nachteilen erläutert.

Unser letzter Tipp: Überlegen Sie vor Ihrer der Bestellung eines Alarmanlagensets, wie viele Sensoren Sie für alle Außentüren und Fenster im Eigenheim oder auch in der Firma benötigen. Dann können Sie bei der Installation Ihrer Anlage sofort alle Sensoren und Melder installieren. Außerdem ist die Anlage dann sofort komplett einsatzfähig.


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