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Ratgeber: Bewegungsmelder für Alarmanlagen

Bewegungsmelder von innogy Smarthome

Bewegungsmelder von innogy Smarthome

Wer mit dem Gedanken spielt sich eine Alarmanlage für das Eigenheim anzuschaffen, wird sich mit den vielen zusätzlichen Sensoren wie z.B. Bewegungsmelder beschäftigen müssen. Die meisten Funk-Alarmanlagen Sets beinhalten nur wenige der verfügbaren Sensoren und Melder. Somit ist das Zubehör der Alarmanlagen-Hersteller extrem wichtig. Die beliebtesten Sensoren sind Tür-/Fensterkontakte gefolgt von Bewegungsmeldern.

Bewegungsmelder sind ohne großen Aufwand an der Wand montierbar und können einen ganzen Raum oder Flurbereich überwachen. Mit unserem Ratgeber Bewegungsmelder für Alarmanlagen möchten wir Ihnen die Grundfunktionen erläutern. Nur so können Sie lästige Fehlalarme vermeiden.

Grundfunktionen eines Bewegungsmelders

Ein Bewegungsmelder für Alarmanlagen ist ein elektronischer Sensor, welcher Bewegungen erkennt und diese an eine Alarmzentrale meldet. Somit unterscheiden sich diese Bewegungsmelder von Einbruchmeldeanlagen grundsätzlich von Licht-Bewegungsmeldern. Diese dienen Hauptsächlich zum Einschalten einer Beleuchtung und besitzen einen Dämmerungssensor. Dieser wird bei Bewegungsmelder für Alarmanlagen nicht benötigt, da eine Alarmmeldung unabhängig der Umgebungshelligkeit gemeldet werden soll.

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Bewegungsmelder können auf einfache Art und Weise eingesetzt werden. Es gibt spezielle Geräte für den Innenbereich und auch für den Außenbereich. Die Reichweite beträgt je nach Modell bis zu 15 Metern. Derartige Bewegungsmelder können in einer Ecke des Raumes angebracht werden und können von dort aus jeden Winkel des Zimmers überwachen. Wird eine Bewegung registriert, bekommt die Alarmzentrale sofort einen Alarm gemeldet.

Welche Arten von Bewegungsmeldern gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Bewegungsmeldern. Dazu zählen Infrarotbewegungsmelder, Ultraschall-Bewegungsmelder und Radar-Bewegungsmelder.

Der am häufigsten verwendete Bewegungsmelder ist der Infrarotbewegungsmelder. Im Englischen wird dieser PIR abgekürzt für „Passive infrared“. Der PIR reagiert auf Veränderung von Temperaturen, welche durch Mensch, Tier oder Fahrzeugen ausgelöst werden kann. Die Unterschiede zwischen Umgebungstemperatur und Objekten wird wahrgenommen und dient dabei als Auslöser.

Bei Ultraschall-Bewegungsmeldern werden Schallwellen ausgesendet und wieder empfangen. Hier dient die Änderung der aufgefangen Wellen als Auslöser.

Der Radar-Bewegungsmelder sendet elektromagnetische Wellen aus, bei dem eine Reflexion erkannt wird. Der Melder misst den Zeitunterschied, bis das Signal wieder zurückkehrt und löst dann auch bei sehr leichten Bewegungen aus.

Wo sollte ein Bewegungsmelder angebracht werden?

Ein Funk-Bewegungsmelder sollte im Innenbereich so angebracht werden, dass ein unbefugter Eindringling keine Möglichkeit hat an den Melder heranzukommen. Außerdem sollte natürlich Räume ausgesucht werden, die ein Einbrecher auf jeden Fall betreten muss um sich im Haus bewegen zu können. Dazu zählen natürlich z.B. Flure im Kellerbereich, Dielen oder auch Eingangsbereiche der Nebeneingangstüre oder der Haustüre.

Normale Bewegungssensoren sollten in Räumen eingesetzt werden, wo sich keine Tiere befinden. Dafür bieten sich normalerweise Kellerräume an. Außerdem sind auf offene Fenster oder Geräte welche die Raumtemperatur beeinflussen zu achten. Gerade durch Temperaturänderungen sind Fehlalarme keine Seltenheit. Vom Prinzip her muss der Bewegungsmelder so angebracht werden, dass Temperaturveränderungen durch die Körpertemperatur eines Einbrechers erkannt werden kann.

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Im Außenbereich dient eine offensichtliche Anbringung sofort auch als abschreckende Wirkung auf Eindringlinge. Dank der Funktechnik müssen auch keine neuen Kabel verlegt werden. Die Geräte arbeiten alle mit Batterien, welche auch recht lange halten.

Gibt es tierimune Bewegungsmelder?

Die herkömmlichen Funk-Bewegungsmelder reagieren auf Temperaturänderungen und sind nicht einsetzbar in Räumen wo sich Tiere befinden. Einige Hersteller haben darauf reagiert und bieten tierimune-Bewegungsmelder an. Diese Systeme erkennen meist Haustiere bis 10 kg und arbeiten wie ein herkömmlicher Bewegungssensor. Der Unterschied besteht daran, dass im Umkreis von 3 bis 5 m ein kleines Haustier erkannt wird und von einem unberechtigt anwesenden Menschen unterschieden werden kann.

Tipp: Nutzen Sie in unserer Sidebar unseren Produktfilter und lassen Sie sich alle Alarmanlagen mit tierimunen Bewegungsmeldern anzeigen.

Wie lange hält ein Bewegungsmelder mit Batterien?

Dank der Funktechnik müssen keine neuen Kabel verlegt werden. Die Geräte arbeiten alle mit Batterien, welche auch recht lange halten. Ein Betrieb mit Batterien bringt natürlich die Gefahr, dass die Batterien zu schwach sind und der Funk-Bewegungsmelder seinen Dienst versagt. Also sollte die Batterie hin und wieder überprüft werden, um eine einwandfreie Funktionstüchtigkeit zu gewährleisten.

Als Tipp können wir Ihnen mit auf den Weg geben, dass Sie sich eine Anlage mit bidirektionalem Betrieb zulegen sollten. Dort ist eine Batteriewarnung möglich und Sie müssen selber keine Überprüfung durchführen.


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