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Zu den Festtagen an besseren Einbruchschutz denken

Einbruchschutz kennt keine Feiertage. Besonders zur Weihnachtszeit haben Langfinger und Einbrecher Hochkonjunktur. Experten wissen, dass auf Weihnachtsmärkten im Gedränge den Einkaufslustigen große Gefahr für ihre Geldbörsen oder neu erworbenen Artikel droht. Darüber hinaus nimmt um diese Zeit auch die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Eigenheime stark zu. Die Diebe und Einbrecher nutzen die Adventslaune und auch den Stress in der Vorweihnachtszeit gezielt aus – ihre Opfer sind abgelenkt.

Kein Weihnachtsfrieden bei den Einbrechern

Einbruchschutz

Ein guter Einbruchschutz ist wichtig!

Kriminelle kennen keinen Weihnachtsfrieden. Sie sind ganzjährig aktiv, auch und gerade während der Festtage. Nach verschiedenen Untersuchungen ist die Winterzeit eine bevorzuge Einbruchszeit (neben den Sommerferien), was auch daran liegt, dass im Advent viele Menschen die eigene Privatsphäre leichtsinnig in der Öffentlichkeit präsentieren. Gemeint sind die Posts auf sozialen Netzwerken, die von Urlaubseindrücken und Festtagsimpressionen handeln, damit aber auch jedermann mitteilen, wann niemand daheim ist. Allzu schnell bekommt daraufhin eine verwaiste Wohnung sehr ungebetenen Besuch. Die düsteren Tage im Advent locken Langfinger auch deshalb magisch an, weil viele Hausbesitzer und Mieter dann auf Geschenkejagd und auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs sind.

Einbrüche im Minutentakt: ein guter Einbruchschutz hilft !

Durchschnittlich geschieht in Deutschland alle zwei bis drei Minuten ein Einbruch. Das ist ein Durchschnittswert für das ganze Jahr, zur Weihnachtszeit ist die Einbruchsdichte noch höher.

Bürgerinnen und Bürger können sich schützen, wenn sie mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern und dabei von einigen bekannten Tatsachen zu Wohnungseinbrüchen ausgehen. Diese müssen aus Sicht der Täter vor allem schnell erfolgen. Daher suchen Einbrecher stets nach ungesicherten Stellen wie offenen oder gekippten Fenstern, nicht abgeschlossenen oder nicht ausreichend gesicherten Türen, schlecht beleuchteten Nebeneingängen oder nach Fenstern, die über Einstiegshilfen erreichbar sind. Wer solche Schwachstellen vermeidet, hat schon viel gewonnen.

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Ordentliche Türschlösser an robusten Türen und schwer aufzubrechende Fenster leisten ebenfalls beste Dienste. Bei Türen und Fenstern spielt auch deren Position eine entscheidende Rolle. Wenn sie ebenerdig und von der Straße abgewandt positioniert sind, was sich oft nicht vermeiden lässt, locken sie Einbrecher besonders an und müssen daher auch besonders gut gesichert werden.

Richtiges Verhalten der Bewohner

Neben mechanischem und elektronischem Schutz können sich Bewohner optimal verhalten, um Einbrechern deren Aktivitäten zu erschweren. Die entsprechenden Hinweise gibt die Polizei allen Haus- und Wohnungsbesitzern ebenso wie allen Mietern, denn es gibt für Langfinger kein einheitliches Beuteschema: Sie schlagen in Villen ebenso zu wie in Mehrfamilienhäusern, kleineren Eigentums- und Mietwohnungen oder in Ferienimmobilien.

Als gute Hilfe erweisen sich Nachbarn, die bei verdächtigen Beobachtungen die Polizei rufen. Die Bewohner sollten stets Fenster und Türen ordentlich verschließen, natürlich auch die Balkon- und Terrassentüren. Niemand sollte seine Urlaubseindrücke posten, wenn er noch im Urlaub weilt.

Das Haus kann durch relativ simple Technik den Eindruck erwecken, als seien seine Bewohner daheim. Hierzu dienen Zeitschaltprogramme, welche die Beleuchtung zufallsgesteuert zu leicht verschiedenen Zeiten abends anschalten. Auch TV-Simulatoren leisten eine hervorragende Hilfe, ihr flackerndes Licht täuscht einen laufenden Fernseher vor.

Eine Alarmanlage sollte vorhanden und auch aktiviert sein, gerade zur Weihnachtszeit hoffen die Einbrecher auf teure Geschenke im Haus. Vor allem wenn man bedenkt, dass eine gute Anlage erheblich günstiger ist als man i.d.R. denkt. Auch der eigentliche Einbau ist meist relativ einfach und schnell selbst zu bewerkstelligen.

Ein Briefkasten darf niemals überquellen, das weist sehr deutlich auf die Abwesenheit der Bewohner hin. Überfälle oder zumindest das Auskundschaften einer Wohnung geschehen übrigens auch bei Anwesenheit der Bewohner. Daher sollte niemand leichtfertig auf jedes Klingelzeichen reagieren und bedenkenlos die Tür öffnen. Gegensprechanlagen sind eine gute Kontrollmöglichkeit, idealerweise sind sie mit einer Videofunktion ausgestattet.

Überwachungskameras leisten einen wirklich guten Schutz. Ein Querriegel für den mechanischen Schutz ist empfehlenswert, Türspione gehören heute zum Standard. Letztere gibt es mit optischer und digitaler Funktionsweise.

Wenn der Gasmann kommt und den Zähler ablesen will, sollte er den Ausweis vorzeigen. Das gilt sogar für Polizeibeamte, auch wenn sie noch so “echt” aussehen. Bei Zweifeln hilft ein Rückruf bei der Behörde, ob diese wirklich jemanden vorbeigeschickt hat.

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Wer sich an diese, meist eher simplen und einfachen, Ratschläge hält kann nahezu sicher sein, dass er unbeschadet durch die Feiertage kommt und das Fest der Liebe mit seiner Familie und seinen Freunden begehen kann ohne Angst haben zu müssen, dass er Opfer eines Einbruchs wird. Also unbedingt an den Einbruchschutz denken !